ERP Anbieter

ERP Anbieter verkaufen, vermieten oder verleasen Systeme für Enterprise Resource Planning. Diese ERP Systeme haben sich aus Warenwirtschaftssystemen entwickelt, können aber heute vielfältige Zusatzaufgaben übernehmen und sind oft mit CRM Systemen (Customer Relationship Management) verknüpft. Man geht im Jahr 2016 davon aus, dass ein leistungsfähiges ERP System die Warenwirtschaft ebenso beherrscht wie die Kapitalströme und den Personaleinsatz, die Steuerung von Betriebsmitteln und Material sowie die kurzfristige Ermittlung der Bedarfe am Markt. In Produktionsunternehmen bleibt allerdings die Materialbedarfsplanung (Material Requirement Planning, Manufacturing Resources Planning) eine zentrale Aufgabe von ERP Systemen.

Quelle: http://www.dasinfomedia.com/

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Anforderungen an ERP Anbieter
Da ERP Software Systeme in unterschiedlichsten Unternehmen aller Branchen und Größenordnungen zum Einsatz kommen, müssen ERP Anbieter eine gewisse Bandbreite an Softwarelösungen im Portfolio führen und dennoch in der Regel auf bestimmte Sparten fokussieren. Es gibt dementsprechend Spezialisierungen auf Branchen und/oder auf die Größenordnung eines Unternehmens, also ein ERP System beispielsweise bis 50 oder 100 Arbeitsplätze, für KMU, für Kleinbetriebe oder für Konzerne. Viele der System sind zwar per se skalierbar, jedoch ist gerade bei ERP – mehr als wohl bei jeder anderen Business-Software – Customizing gefragt, also die Anpassung an Kundenbedürfnisse. Dementsprechend hoch müssen sich auch die Anbieter von Enterprise Resource Planning Software spezialisieren. Inzwischen gibt es auf dem deutschen und erst recht auf dem internationalen Markt eine schier unübersehbare Zahl an ERP Systemen und Anbietern, in Datenbanken werden oft zwischen 350 bis 500 aktive Unternehmen gelistet. Erwartet wird von ihren Systemen:

  • Skalierbarkeit und Flexibilität: Praktisch jedes Unternehmen möchte wachsen, die ERP Software soll mitwachsen können.
  • Support: Sowohl die MitarbeiterInnen im Büro also auch an Heimarbeitsplätzen und erst recht mobile Nutzer hätten gern für ein ERP System einem Support – idealerweise sogar einen 24/7 Support, der aber in der Branche nicht selbstverständlich ist.
  • Testimonials, Kundenempfehlungen: Bei der Auswahl einer ERP Software lohnt es sich durchaus, auf Tests und Empfehlungen zu setzen.
  • Kontextualisierung und Benutzerfreundlichkeit: Usability versteht sich eigentlich von selbst, doch die Kontextualisierung kann ein Schwachpunkt sein. Sie bedeutet, dass Nutzern nur diejenigen Informationen angezeigt werden, welche sie sehen sollen und brauchen. Das muss sich relativ leicht administrieren lassen. Es geht hierbei nicht nur um Betriebsgeheimnisse, sondern auch (für internationale Unternehmen) um verschiedene Daten und Maßeinheiten in einzelnen Regionen.
  • Kosten der Anschaffung und auf lange Sicht: Einstiegskosten sind ein Fakt, die Kosten für Customization und langfristige Pflege ein anderer. Auch die Migration in eine bestehende IT-Landschaft muss kostenseitig hinterfragt werden.

ERP Anbieter finden
Unternehmen müssen zunächst den eigenen Bedarf an einer ERP Lösung genau hinterfragen, dann werden sie auch den passenden ERP Anbieter finden. Es geht um die Zahl der Arbeitsplätze jetzt und in Zukunft, an denen mit dem System gearbeitet wird, um die Administrationsfähigkeit, die Kostenseite und nicht zuletzt um die Verknüpfung mit CRM. Letzteres gilt für Unternehmen mit hohem Kundenverkehr als unverzichtbar.

 

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